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EdwinEdwin
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Search and Rescue: Zweifacher Einsatz

Während eisige Kälte und Winde über Norddeutschland hereinbrachen, mussten der Marine-SAR-Rettungshubschrauber aus Nordholz vergangenes Wochenende gleich zwei Noteinsätze fliegen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag musste der Marine-SAR-Hubschrauber vom Typ „Sea King“ zu seinem ersten Einsatz an diesem Sturmwochenende starten. Ein acht Monate altes Kind mit schweren Atembeschwerden musste um Mitternacht dringend von Leer nach Oldenburg geflogen werden.
„Die zivilen Rettungshubschrauber waren alle nicht groß genug für die zusätzliche Rettungsausstattung,“ sagt Oberleutnant zur See Eric S., der Navigator der eingesetzten Maschine. Der „Sea King“ hat mit seiner Rumpflänge von 17 Metern etwas mehr räumliche Kapazität als andere Helikopter. „Als fliegende Intensivstation hat der Marinehubschrauber nicht nur Platz für den Verletzten, sondern auch für ein Notarztteam samt Ausstattung“, erklärt S.

Wenige Minuten nach Eingang des Anrufes machte sich der Helikopter mit dem Rufzeichen „Rescue21“ vom Stützpunkt Nordholz auf den Weg nach Oldenburg, wo das Ärzteteam zustieg. Anschließend flog der Hubschrauber zum Flugplatz Leer-Papenburg. Dort wurde das Kind für den weiteren Flug ins Klinikum Oldenburg stabilisiert. Dort kam es um 4 Uhr morgens nach Einsatzbeginn an.
Kaum 24 Stunden später der zweite Einsatz für die SAR-Besatzung: Ein Mann mit einer akuten Arterienverengung am Bein musste am Samstagabend so schnell wie möglich von Helgoland aufs Festland gelangen.
Das Wetter über der Nordsee war extrem: Es wehte ein eiskalter Sturmwind aus Sibirien, dessen Stärke der Deutsche Wetterdienst auf bis zu 11 einschätzt. „Uns Piloten verlangt sowas nicht nur hohe Konzentration, sondern auch fliegerisches Können ab“, erklärt der Pilot Kapitänleutnant Steffen V. Nachdem die Piloten alle Flugdaten eingeholt hatten konnte die Maschine 10 Minuten nach Alarmierung abheben. Keine zwei Stunden später war der Patient im Kreiskrankenhaus Cuxhaven.
An 365 Tagen im Jahr steht immer ein Such-und Rettungshubschrauber aus dem Marinefliegergeschwader 5 in einer 24-Stundenbereitschaft auf dem Marinefliegerstützpunkt in Nordholz. Seit über 45 Jahren fliegt die Marine den Westland „Sea King“ über Nord- und Ostsee. Die Marineflieger sind damit das Rückgrat des SAR-Dienstes im norddeutschen Raum.
Immer, wenn ein Notruf eingeht und eine Unterstützung aus der Luft erforderlich ist, hebt eine der 21 Maschinen ab, egal ob bei schlechter Sicht, Regen oder Sturm. Search and Rescue (SAR) heißt für die Marineflieger oftmals bei widrigen Wetterbedingungen am Limit zu fliegen – um Menschenleben zu retten.

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